Demokratie in der Krise!?

CITIZENS – „Europäische Perspektiven: Bürger gestalten die Zukunft“ Städtepartnerschaftsprojekt mit europäischen Partnerstädten, Schülerinnen und Schüler befragen Politiker 

Zu diesem Thema kamen am 5.11.2025 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-12 mit Politikerinnen und Politkern aus der Thüringer Kommunal- und Landesebene sowie Gästen aus Lüneburg, Griechenland, Rumänien, Slowenien sowie der Ukraine ins Gespräch.

Die Veranstaltung ist eingebettet in eine Städtepartnerschaft zwischen Jena, Izola (Slowenien), Kifissia (Griechenland), Timisoara (Rumänien) sowie Brovary (Ukraine), in der die Themen Migration, Demokratie, EU und Geschlechtergerechtigkeit in Bürgerräten bearbeitet werden. Am CGJ setzte sich der Bürgerrat zum Thema Demokratie aus den Schüler:innen des Kurses Sozialkunde im erhöhten Anforderungsniveau im Jahrgang 11 zusammen.

Nach einer kurzen Podiumsdiskussion hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, in Speed-Dialogen in direkten Kontakt mit den Politikerinnen und Politikern zu treten und ihre Fragen, Ideen, Meinungen etc. direkt mit ihnen zu besprechen. Es ging u.a. um die Zufriedenheit der Menschen, das Ansehen der Demokratie, Populismus, soziale Ungleichheit und die Stadtbild-Debatte.

Grundlage für die Gespräche waren Ergebnisse einer internationalen Umfrage, die in Jena sowie in Griechenland, Rumänien, Slowenien und der Ukraine durchgeführt wurde. Den Fragebogen für diese Umfrage hat der Sozialkunde-Kurs im erhöhten Anforderungsniveau des Jahrgangs 11 in einem konstruktiven und von sehr viel Neugierde getragenen Prozess entwickelt.

Nach dem Austausch mit den Politikerinnen und Politikern haben unsere internationalen Gäste den Sozialkunde-Kurs im erhöhten Anforderungsniveau im Jahrgang 12 besucht und sind mit den Schülerinnen und Schülern in einen intensiven Dialog über die politische und gesellschaftliche Situation in ihren Ländern getreten. Es ging um Parteiverbote, Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an die Politik, Wahlverhalten, Aspekte der Zivilgesellschaft. Mit den Gästen aus Lüneburg wurde u.a. die Wahrnehmung ostdeutscher Jugendlicher durch westdeutsche Jugendliche thematisiert.

Der Tag war intensiv und sehr erfolgreich. Auf vielen Ebenen sind sehr viele Denkprozesse angestoßen worden, die bestimmt nachhallen werden.

Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Kooperation unserer Schule mit dem Lüneburger Verein „Recht in Europa e.V.“, die seit dem Jahr 2016 besteht. Bernd Werner und Jens-Uwe Thümer vom Verein „Recht in Europa e.V.“ gilt unser großer Dank dafür, dass sie mit uns so großartig kooperieren und unseren Schülerinnen und Schülern solche Erfahrungen ermöglichen.