Europäische Identität
Europäische Identität – Nachdenken über die EU in Timişoara, RumänienCITIZENS – „Europäische Perspektiven: Bürger gestalten die Zukunft“ Städtepartnerschaftsprojekt mit europäischen Partnerstädten, Schülerinnen stellen Ergebnisse einer Umfrage zur Europäischen Identität vor und diskutieren mit rumänischen Jugendlichen.
Wie steht es um die Europäische Identität? Wie soll die Europäische Union sich entwickeln in Zeiten globaler Herausforderungen? Wie wird in der Ukraine ein Beitritt des Landes zur EU gesehen?
Diese Fragen standen im Zentrum eines internationalen Austausches im Timişoara, Rumänien vom 3.-6. Mai. Dieser Austausch fand statt im Rahmen einer Städtepartnerschaft zwischen Jena, Izola (Slowenien), Kifissia (Griechenland), Timisoara (Rumänien) sowie Brovary (Ukraine), in der die Themen Migration, Demokratie, EU und Geschlechtergerechtigkeit in Bürgerräten bearbeitet werden.
In Timişoara stellten Maria Jović, Neele Meier und Ann Strecker aus der Jahrgangsstufe 11 die Ergebnisse einer in Deutschland durchgeführten Umfrage vor und diskutierten mit rumänischen Jugendlichen und Partnern aus den an der Städtepartnerschaft beteiligten Städten über die oben genannten Fragen. Bei aller Kritik, die an der EU formuliert wird, sind sich die Bürger:innen der Länder doch einig, dass sie von der Mitgliedschaft ihrer Länder in der EU profitieren. In der Ukraine wird ein Beitritt des Landes zur EU sehr positiv gesehen.
Derzeit entsteht ein Impulspapier, in dem die wesentlichen Ergebnisse zusammengetragen und Empfehlungen an Politiker:innen und Bürger:innen in Europa formuliert werden. Ann, Maria und Neele arbeiten an dem Papier mit.
Die Reise wurde ermöglicht durch den Lüneburger Verein „Recht in Europa e.V.“, mit dem unsere Schule seit 2016 eng kooperiert. Unser besonderer Dank gilt Bernd Werner und Jens-Uwe Thümer vom Verein „Recht in Europa e.V.“ für diese großartige Kooperation und dafür, dass sie Schülerinnen und Schülern unserer Schule solche Erfahrungen ermöglichen.
